Gabriele Diechler
| Glaub
mir es muss Liebe sein (Roman) (Juli 10 - Gmeiner Verlag - 276 S. - ISBN-13: 978-3839211076 / 9,90 ) Nach zwei Affären ihres Mannes und einem Sexleben, das völlig erlahmt ist, beschließt Franziska noch einmal ganz von vorne anzufangen. Zusammen mit ihrer zwölfjährigen Tochter Melanie findet sie eine vorübergehende Bleibe im Haus ihres alten Schulfreunds David, der nach einem Burn-out zurückgezogen am Tegernsee lebt. Franziska stürzt sich in ihr neues Leben, als gäbe es kein morgen. Sie versucht als Autorin beruflich durchzustarten und stolpert gleichzeitig von einem amourösen Abenteuer ins nächste. Immer auf der Suche nach der großen Liebe |
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| Anmerkung: Seit Jahren mein erster Liebesroman, wobei ich sagen kann das der Prolog und der Epilog mich sehr beeindruckt haben und hierfür würde ich **** Sterne geben. Für den Rest des Buches, der in meinen Augen auch in Zusammenhängen nicht korrekt ist ** - *** Sterne. Warum? Zum einen sind es die Ungereimtheiten, zum anderen Frage ich mich, warum die Frau ein Kind haben muss. Auch wenn im letzten Drittel mehr auf diese Tochter Melanie eingegangen wird, so fehlt mir doch im 1. und fast auch im 2. Drittel eine Beziehung. Vor allem fehlt mir eine Vater-Tochter-Beziehung. Es ist nirgends ersichtlich, dass die Tochter keinen Kontakt möchte. Somit muss es zumindest mal einen Hinweis geben: Melanie verbringt Wochenende beim Vater. In meinen Augen eine logische Sache. Aber sie ändert sich nicht, lebt und liebt genau so weiter. Und somit werden weitere Liebesabenteuer erzählt mit dem Daumen nach oben, wie in einem Ratgeber. Besonders das Kapitel im Rheinland, Gespräch mit Cousin. Dann gibt es die Schlossszene, wo man ein Kribbeln spürt, das sich etwas Richtung Liebe ereignet und dann reist Franziska ab. Für den Leser ernüchternd. Liebe kommt, wenn es Zeit ist. Man erlebt sie selten, wenn man nach ihr verlangt, war mir plötzlich klar.Eine wirklich starke Aussage der Protagonistin 03.02.10 *** |
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© Caren Löwner