Helmut Exner
| Sauschlägers
Paradies (Harz) (Sept. 11 - EPV Verlag - 173 S. - ISBN-13: 978-3936318920 / 8,95 ) Menschen verschwinden spurlos auf einem geheimen Friedhof. Das Ehepaar Sauschläger, zwei Oberharzer Originale, lässt sich in seiner Naivität mit der Russenmafia ein. Lilly Höschen, die schrullige Oberstudienrätin, und ihr Neffe Amadeus werden in diese Vorgänge verstrickt, die Kommissar Schneider und seine Mitarbeiterin Gisela Berger zu lösen versuchen. Ein ziemlich schräger Kriminalfall, wie er wohl nur im Harz passieren kann. |
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| Anmerkung: Autor Helmut Exner hat einen Krimi geschrieben, den der Leser nicht so ernst nehmen sollte. Hier kommt Humor zum tragen und seine Protagonisten gehen nicht stur nach dem Prinzip Verbrechen gleich Aufklärung vor. Aufgrund der einfachen Denkweise, gemixt mit einem besonderen Harzer-Dialekt kommt es zu erheblichen Verwicklungen, die oftmals in Zusammenhang stehen mit dem Wort "Komik". Auf jeden Fall macht das Buch gute Laune. Die Familie Sauschläger (Eltern und 6 Kinder) haben zwei Restaurants und Geld ererbt. Das Geld ist bald weg, doch aus den Restaurants fließt ein monatliches Entgeld. Somit lässt es sich leben, wenn, ja wenn es nicht das Finanzamt geben würde. Die wollen von den Sauschlägers eine exorbitante Steuernachzahlung. Da naht Hilfe von freundlichen Menschen, die nichts weiter wollen, als dass man mit einem Minibagger Löcher gräbt und nach Befüllung wieder verschließt. Gesagt, getan. - Durch die Entführung eines Geschäftspartners wird auch Amadeus auf die Familie Sauschläger aufmerksam, denn wundersamerweise ermittelt Kommissar Schneider, dass das Entführungsfahrzeug von dieser Familie verkauft wurde. Während alle rätseln, ob der Entführte noch lebt, stellt Familie Sauschläger fest, dass sie sich mit der Mafia eingelassen hat. Jetzt heißt es: Vorsicht, wenn man überleben will. Fazit: Ein etwas anderer Krimi. Empfehlenswert! (14.01.12) **** |
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© Caren Löwner