Petra Hammesfahr
| Der Frauenjäger (Psychothriller) (Febr. 11 - Wunderlich Verlag - 432 S. - ISBN-13: 978-3805250146 / 19,95 ) Während Dein Leben perfekt scheint, lauert er im Dunklen. Keiner weiß, dass es ihn gibt. Niemand hat die Zeichen erkannt, niemand die Frauen gefunden. Frauen, die seiner Meinung nach Parasiten sind, die sich von ihren Männern aushalten lassen und diese betrügen. Auch Marlene muss nicht arbeiten. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Unternehmensberater, sie hat zwei wohlgeratene ältere Kinder, ein Haus kurz: alles, was man braucht. Nur das Gefühl, gebraucht zu werden, das fehlt ihr oft. Nur zu gerne hilft sie ihrem alten Freund Andreas Jäger aus der Klemme. Kurz darauf erwacht Marlene in totaler Schwärze und erinnert sich nicht, wie sie in diese Finsternis geraten ist. |
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| Anmerkung: Mit ihrem aktuellen Thriller bleibt Autorin Petra Hammersfahr ihrer Linie treu. Ein Wirrwarr aus Wahrheiten und Spuren durchziehen das Buch und fesseln den Leser. Mit nur wenigen Akteuren, was sehr übersichtlich ist und bleibt, zieht die Autorin ein Verbrechen nach dem anderen durch und lässt vor den Augen seltsame Erscheinungen entstehen. Ist es Wahrheit oder Traum? Vor vielen Jahren treffen ein Frauen-Kleeblatt und ein Männer-Kleeblatt zusammen und es bilden sich darauf vier Paare. Ein paar Jahre später verschwindet Andreas Jäger und lässt Karola mit Kind allein zurück. Sie wird Radiomoderatorin und sehr erfolgreich. Auch Ulla hat mit Matthias Kranich nicht das große Los getroffen. Zweimal ist er schon in Insolvenz gegangen und der Sohn hatte einen schweren Unfall. Annette führt einen Bücherladen, der viel Arbeit macht und auch ihr Ehemann Christoph Barlow ist erfolgreich. Wirklich gut getroffen hat es auch Marlene mit Werner Weißkirchen. Ihre Freundinnen glauben, sie führt ein langweiliges Leben. Doch Marlene sieht das anders. Sie treffen sich bei einer Lesung in Annettes Bücherstube. Autorin Marion Merz hat Monas Tagebuch veröffentlicht. Sie und sechs weitere Frauen verschwanden spurlos vor vielen Jahren. Marlene ist sehr berührt von dem Buch, sie fühlt sich unwohl, weiß nicht ob sie alles aus dem Buch glauben soll. In der Lesung ist auch Journalist Fischer und er stellt der Autorin unbequeme Fragen. Marlene trifft auf dem Parkplatz wieder mit ihm zusammen und es graust sie. In den nächsten Tagen denkt sie viel über das Buch nach. Auch über Marion Merz, die bereits bedroht wurde. Marlene macht einen großen Fehler: Bei Carola in der Sendung spricht sie über Freundschaft und den Täter... bald erwacht sie in ihrem eigenen Albtraum. Fazit: dramatisch, gruselig, aufregend. Empfehlenswert! (21.08.11) ****+ |
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| Ein fast
perfekter Plan (Psychothriller) (Nov. 09 - rororo Verlag - 429 S. - ISBN-13: 978-3499233395 / 9,95 ) Abgrundtief böse Kerstin will hoch hinaus und schmiedet einen schrecklichen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen «Unfall» sterben lassen. Zunächst läuft alles glatt die naive Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat. Eine Gabe, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte Petra Hammesfahr ist die Meisterin der Kunst, das Grauen des ganz normalen Alltags darzustellen |
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| Erinnerung an einen Mörder (Tragödie) (Aug. 08 - Wunderlich Verlag - 442 S. - ISBN 978 3805208604 / 19,90 ) Die Zeitungen nannten es eine blutige Familientragödie. Der achtjährige Felix überlebt. Doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. - Mit sechzehn meldet sich sein Unterbewusstsein. Der Sturz eines Lehrers beschwört Bilder herauf, von denen Felix nicht weiß, wie er sie einordnen soll. Felix glaubt zu begreifen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich. |
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| Anmerkung: Autorin Petra Hammesfahr schreibt einen Plot der tief unter die Haut geht und am Ende den Leser fassungslos staunen lässt. Der Leser verfolgt das Leben des kleinen Felix Meller zum Erwachsenen Felix Täuber, der in immer kleinen Episoden die Familientragödie erkennt, zum Teil vieles falsch deutet und selbst zum Täter wird. Die Autorin spielt mit dem Leser, denn es ist oftmals schwer zu unterscheiden zwischen Realität, Traum und den Taten des Mörders. Fazit: Viel Melancholie, einfühlsam und traurig erzählt. Empfehlenswert! zur Geschichte: (31.08.08) **** |
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| Die
Freundin (Kurzgeschichten) (erschienen Juli 04 - Wunderlich Verlag - 396 S - ISBN 3805207263 / 17,90 ) Das Böse ist immer und überall... Hand aufs Herz - würden Sie nein sagen, wenn eine reizende junge Frau Sie bittet, noch eine Flasche Wein aus dem Keller zu holen? Sicher nicht. Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie wissen - könnte der Fehler ihres Lebens gewesen sein. Überhaupt hält das Schicksal zahllose ungeahnte Fallgruben für Sie bereit. Sind Sie sicher, dass der Hausmeister Ihnen ganz uneigennützig anbietet, beim Renovieren zu helfen? Odas dass der Bankkassierer Ihnen tatsächlich aus purer Güte großzügig hilft, wenn Sie knapp bei Kasse sind? oder kennen Sie ihren eigenen Mann tatsächlich? Wissen Sie wirklich, was der so alles treibt? Oder, verehrte männliche Leser, Ihre Frau? Geht die nicht in letzter Zeit etwas zu häufig zum Friseur? Und sind Sie sich sicher, dass Sie sich in dieser heiklen Angelegenheit ausrechnet Ihrem besten Freund anvertrauen sollten? |
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| Anmerkung: Mit diesem Buch, welches 22 kriminalistische Erzählungen enthält, hat mich die Autorin überzeugt. Keine Story gleicht der anderen, nichts wirkt konstruiert, alles wurde fließend erzählt. Die Autorin erzeugt Spannung und Dramatik, Leidenschaft und Liebe und scheut das Thema "Sex" nicht. Die Motive für die Verbrechen sind so unterschiedlich wie ihre Protagonisten. Es ist ein reines Lesevergnügen und man mag das Buch nicht aus der Hand legen. Fazit: Hervorragende Erzählungen. Sehr empfehlenswert! zu den Storys: (15.07.04) ***** |
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© Caren Löwner