Uta-Maria Heim
| Totschweigen (Febr. 07 - Gmeiner Verlag - 228 S - ISBN 3899777048 / 9,90 ) Sie war schön, sie war jung, sie war unschuldig. Doch sie musste sterben. 22 Jahre nach dem Fund der "Kofferleiche" kann sie endlich identifiziert werden. Petra Clauss, ein 15-jähriges Mädchen aus Schramberg, wurde ermordet, zerstückelt und in drei Koffern verteilt im Stuttgarter Rosensteinpark abgestellt. Die LKA-Ermittler Anita Wolkenstein und Timo Fehrle müssen erfahren, dass der Identifizierungserfolg bei der Familie des Opfers auf wenig Gegenliebe stößt. Niemand hat mehr Interesse daran, an den alten Wunden zu rühren. |
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| Anmerkung: Irgendwann taucht in diesem Buch das Wort "Orakel" auf und das passt auf den kompletten Plot vom Anfang bis zum Ende. Irgendwo hinter den vielen Worten, den gehauchten Worten und Andeutungen steckt eine Geschichte. Ein Teil spielt vor 20 Jahren, ein weiterer Teil gehört in die Nazi-Zeit. Die Autorin versteht es mit Worten umzugehen, und würde man nicht genau wissen, dass sie Schriftstellerin ist, so könnte sie auch durchaus Politikerin sein. Sie sagt viel und sagt nichts. Der Leser reimt sich irgendwann, irgendwie und irgendwo eine Geschichte zusammen, die stimmen könnte, oder auch nicht. Das Grausamste an diesem Buch: Das Ende ist ein "Orakel". Keine Ahnung, kein Durchblick, einfach Ende. Fazit: Wer Orakel liebt, liebt dieses Buch. zur Geschichte: (30.04.07) ** |
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| Dreckskind
(Stuttgart-Krimi) (erschienen Febr. 06 - Gmeiner Verlag - 373 S - ISBN 3899776615 / 9,90 ) Eine heile Welt gerät aus den Fugen: Vor einem halben Jahr wurde die siebenjährige Aranca brutal ermordet. Noch immer fehlt vom Täter jede Spur. Jetzt ist der sechsjährige Emil verschwunden. Bei der Stuttgarter SOKO liegen die Nerven blank - hat derselbe Psychopath wieder zugeschlagen? Als ein Kinderskelett gefunden wird, stehen die Ermittler vor neuen Rätseln... |
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| Anmerkung: Man sollte dieses Buch nicht unbedingt als Krimi einstufen. Vielmehr handelt es sich hier um einen Familiensaga der Extraklasse. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen, und die wiederholt sich mit der Vergangenheit. So brutal und grausam wie es sich anhört, liest sich auch dieses Buch. Spannend und voller Geheimnisse, die erst nach und nach an die Oberfläche treten und die Kriegszeit mit der Nachkriegszeit und der Gegenwart vermischen. Am Ende muß der Leser damit Leben, dass viele Fragen offen bleiben zu einzelnen Protagonisten. Fazit: Eine phantastische Familiensaga. Empfehlenswert! zur Geschichte: (07.09.06) **** |
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| Lisa Kuppler (Hg.) | Mord isch hald a Geschäft | Okt. 03 | Ariadne Verlag | Und überall sind Segelboote | *** |
© Caren Löwner