C. Harry Kahn

Harry und das tödliche Finale
(März 09 - Schardt Verlag - 164 S. - ISBN-13: 978-3898414265 / 12,80 €)

Während der Fußballweltmeisterschaft 2006 reisen Fotograf John Watson und sein Terrier Harry durch Deutschland, um die fröhliche Stimmung in einem Bildband zu dokumentieren. Doch zwischen Stadion und Fanmeile wird ihnen keine Ruhe gegönnt, denn sie begegnen nicht nur friedlichen Fans, sondern auch dem Terroristen Dereck Hondekötter, der sich prompt mit Harry anlegt. Das hätte er besser nicht tun sollen, denn die beiden unfreiwilligen Detektive John und Harry lassen auch in ihrem zweiten Fall nicht locker und versuchen mit Unterstützung von Kommissar Bärlauch und der reizenden Sally Potter, den al-Quaida Anhänger davon abzuhalten, seine etwas andere Vorstellung von einem gelungenen Finale durchzusetzen.

  Anmerkung:
Von der ersten Zeile an spricht der Autor C. Harry Kahn keine deutliche Sprache. Die Orte und Zusammenhänge sind verwirrend und ergeben auf den ersten Seiten keinen Sinn. Der Leser glaubt sich in einer lustigen Geschichte, da der Autor teilweise sehr humorig wird und gleitet dann nach und nach in beängstigende Ereignisse rund um die Fußballweltmeisterschaft.

Von Kanada nach München reisen Robert Wilhelm, Sally Potter und Harry. Das aktuelle Buch wird vorgestellt und die damaligen Ereignisse werden nochmals lebendig.
Bereits der 1. Tag ist turbulent. Harry wird von einem Hotelgast getreten und die Akkredierung fürs Stadium dauert lange. Aus dem Hotelzimmer werden 2 Kameras gestohlen und Kriminalhauptkommissar Rubenbauer rückt an. Am 2. Tag möchte man sich ganz auf Fotos konzentrieren, wird aber von Kriminaloberkommissar Asif Salameh von der Abtlg. Terrorismusbekämpfung davon abgehalten. Ihnen war ein Foto von Abu el Mot gelungen. Nun bekommen sie Begleitschutz während des Aufenthaltes, denn sie sind in Gefahr. Diese ist nicht gebannt, als sie nach Kanada zurückfliegen. Seinen Höhepunkt finden die kriminellen Ereignisse in Berlin beim Endspiel...

Das ständige wechseln der Vergangenheit und Gegenwart ohne Absätze zu markieren macht das Lesen und begreifen der Geschichte schwierig. Hier könnt nochmals überarbeitet werden, so dass dies klar hervorgeht.

Fazit: Verschlungene Pfade führen nicht immer ans Ziel.

(26.04.10) **+

   
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© Caren Löwner