Uwe Klausner
| Kennedy-Syndrom (Berlin-USA) (Juli 11 - Gmeiner Verlag - 420 S. - ISBN-13: 978-3839211854 / 11,90 ) Berlin, im August 1961. In einer S-Bahn Richtung Wannsee wird ein erschossener Mann entdeckt, allem Anschein nach ein Amerikaner. Kurz darauf wird ein weiterer Toter gefunden, diesmal auf einem Schrottplatz in der Nähe des Flughafens Tempelhof. Schnell wird Hauptkommissar Tom Sydow klar, dass es zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang gibt. Doch damit nicht genug: Sydow kommt einem unglaublichen Komplott auf die Spur, dessen Fäden bis ins Hauptquartier der CIA zu reichen scheinen. Offenbar ist es jemandem gelungen, das bestgehütete Geheimnis der DDR zu lüften: die Pläne zum Bau der Berliner Mauer. |
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| Anmerkung: Mit Autor Uwe Klausner reisen wir zurück in das Jahr 1961 und werden Zeuge der Geheimpläne von Chruschtschow und Ulbricht. Der Mauerbau soll Wirklichkeit werden unter dem Deckname Rose. Ganz anders deuten führende Mitglieder des CIA die Situation und drängen Präsident Kennedy zum Gegenschlag. Sein Zögern und sein Abwarten löst fast den dritten Weltkrieg aus. Seine Führungsriege versucht mit Intrigen unter dem Decknamen Uranus ans Ziel zu gelangen. Zwischen diese Fronten gerät Kriminalhauptkommissar Tom Sydow und sein Team. Sie sammeln in Berlin die Leichen ein, recherchieren und versuchen sich ein Bild zu machen. Als es endlich zum Durchbruch kommt wird Tom Sydow suspendiert, doch eine Figur aus der Vergangenheit taucht auf und lässt ihn nicht mehr zur Ruhe kommen. Uwe Klausner erzählt lebendig und gleichzeitig einfühlsam. Durch den Text entstehen für den Leser Bilder einer längst vergessenen Zeit. Ein spannendes und packendes Buch. 08.02.11 ***** |
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| Die Bräute des Satans (historischer
Roman) (Juli 10 - Gmeiner Verlag - 323 S. - ISBN-13: 978-3839210727 / 12,90 ) Das Kloster Maulbronn, im Jahre 1417. Die Hennen legen nicht, die Kühe geben kaum Milch, der Wein schmeckt wie Essig. Und als das Bauernmädchen Mechthild der Zauberei verdächtigt wird, ist die Krise perfekt. Bruder Hilpert, der erst vor ein paar Wochen ins Kloster heimgekehrte Bibliothekar, tut alles, um die Gemüter zu besänftigen. Doch das Unheil nimmt seinen Lauf. Kaum hat er mit seinen Ermittlungen begonnen, wird der verkohlte Leichnam eines Mitbruders gefunden. Vom Täter, der auf einem Pergamentröllchen die Buchstaben EST hinterlassen hat, fehlt dagegen jede Spur |
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| Walhalla-Code (Berlin/London/Moskau/Prag) (Febr. 09 - Gmeiner Verlag - 322 S. - ISBN 978-3899778083 / 11,90 ) Berlin, 07.06.1942. Auf einer Parkbank in der Nähe der Siegessäule wird eine Leiche entdeckt. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin, doch Kommissar Tom Sydow will nicht so recht daran glauben. Zumal es sich bei dem Toten um ein "hohes Tier" der Gestapo handelt. In seiner Obhut befanden sich brisante Akten des gefürchteten Geheimdienstchefs Reinhard Heydrich, um deren Besitz ein gnadenloser Wettlauf beginnt ... |
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| Anmerkung: Autor Uwe Klausner ist nicht nur im historischen Krimi zu Hause, sondern glänzt einmal mehr mit einem Krimi aus dem 2. Weltkrieg. Zwischen realen Personen und seinen erfundenen Protagonisten hat er ein gutes Gleichgewicht geschaffen. Die Story ist flott geschrieben, lässt den Leser immer wieder den Atem anhalten und den wenigen Aufrechten dieser Zeit die Daumen drücken. Mit Tom von Sydow hat der Autor eine zweite Hauptfigur geschaffen, von dem wir alle sicher noch mehr lesen werden. Fazit: Einstieg in neue Buchserie gelungen. Krimi mit Tiefgang. Empfehlenswert! zur Geschichte: (07.07.09) **** |
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| Die
Kiliansverschwörung (historischer Krimi) - Würzburg (Juli 08 - Gmeiner Verlag - 468 S. - ISBN 978 3899777291 / 12,90 ) Würzburg am Main, Anno Domini 1416. Ein unglaublicher Frevel erschüttert die Stadt und bringt Fürstbischof Johann von Brunn in eine äußerst prekäre Situation: Ausgerechnet fünf Tage vor Kiliani, dem höchsten Feiertag der Diözese, werden die Reliquien der drei Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan gestohlen. Und tausende von Pilgern befinden sich bereits in der Stadt. Die Lage droht zu eskalieren, sollten die Reliquien nicht bis zum Fest des heiligen Kilian am 8. Juli wieder auftauchen. Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Berengar von Gamburg, der Vogt des Grafen von Wertheim, ist per Zufall Zeuge eines Gesprächs zwischen Dieb und Auftraggeber geworden. Er wird mit der Lösung des Falls beauftragt. Widerwillig zwar, aber dennoch mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, weil es sich bei dem Räuber um einen "alten Bekannten" handelt, macht er sich ans Werk. Dabei kann er sich der Unterstützung eines ebenso treuen wie scharfsinnigen Freundes gewiss sein: Bruder Hilpert, Bibliothekarius zu Maulbronn und einer der führenden Köpfe des Zisterzienserordens. |
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| Anmerkung: Autor Uwe Klausner hat einen überzeugenden, sehr spannenden und vielschichtigen historischen Krimi geschrieben, der sich locker und leicht lesen lässt. Sehr geheimnisvoll beginnt er seinen Plot mit dunklen Gestalten in tiefen Katakomben und endet mit Romantik und einer noch tieferen Freundschaft. Liest man bei dem Autor zwischen den Zeilen, so trifft man auf das Wort "Gerechtigkeit". Seine Hauptprotagonisten stehen dafür ein und scheuen sich nicht auch an den höchsten Stellen Verbrechen aufzudecken. Gelungen sind dem Autor besonders die Szenenwechsel. Fazit: historischer Krimi mit viel Ausstrahlung. Sehr empfehlenswert! zur Geschichte: (22.02.09) ***** |
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| Die Pforten der Hölle (historischer
Krimi) (Juli 07 - Gmeiner Verlag - 471 S. - ISBN 978-3899777291 / 12,90 ) Frühjahr 1416, wenige Tage vor Palmsonntag. Bibliothekarius Hilpert von Maulbronn trifft im Kloster Bronnbach im Taubertal ein. Als Inquisitor soll er einer geheimen Bruderschaft satanischer Novizen auf die Schliche kommen. Den rätselhaften Tod des Priors der Abtei kann er indes nicht verhindern, ebenso wenig die bestialische Ermordung eines Novizen. Und bald scheint es, als hinge sein eigenes Leben nur noch an einem seidenen Faden. |
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| Anmerkung: Autor Uwe Klausner präsentiert ein ausgezeichnetes Erstlingswerk. Sein Plot ist spannend, dicht gewoben und ereignisreich. Gleichzeitig startet er mit ausgezeichneten Hauptprotagonisten, die dem Leser viel Freude bereiten. In dieser Story stehen Familien- und Freundschaftsbanden auf dem Prüfstand, denn die Hölle öffent seine Pforten um ein Kloster mit Mann und Maus zu verschlingen. Fazit: gestochen scharf, präzise gefragt, mörderisch gut. Sehr empfehlenswert!!! zur Geschichte: (15.03.09) ***** |
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© Caren Löwner