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Blutsonne (Düsseldorf)
(Juli 08 - Gmeiner Verlag - 279 S. - ISBN
978-3899777642/ 9,90 )Düsseldorf. Eine
Nebelnacht im Februar. Ein Mann dringt in das Haus von
Elisabeth und Bertram Kassnitz ein, überwältigt das
Ehepaar und entführt es. Am nächsten Morgen entdeckt
ein Rheinschiffer die beiden: Aufgeknüpft an einem Baum.
Der spektakuläre Doppelmord schlägt hohe Wellen. Schon
bald wird ein mutmaßlicher Täter verhaftet. Doch dann
geschehen weitere Morde nach dem gleichen Muster.
Scheinbar willkürlich werden Menschen überfallen und
brutal hingerichtet. Jeder könnte der nächste sein. Die
rasch gebildete "MK Henker" unter Leitung von
Kriminalhauptkommissar Klaus Halverstett kennt nur ein
Ziel: Der wahnsinnige Mörder muss gestoppt werden, bevor
er wieder zuschlägt. Auch Amateurdetektivin Katrin
Sandmann interessiert sich für den Fall. Sie glaubt
nicht, dass die Opfer wahllos ausgesucht wurden, denn sie
hat herausgefunden, dass alle Morde an ehemaligen Richtplätzen
geschahen. Doch bevor sie das Geheimnis lüften kann,
kommt sie dem Killer zu nahe ...
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Anmerkung:
Diesmal hat sich die Autorin nicht viel Mühe gegeben
ihren Täter zu verstecken, denn wer genau liest wird
schon mitte des Buches fündig. Als positiv ist
anzumerken, die Reise zu den ehemaligen Galgen- und
Todesplätzen in und um Düsseldorf. Der gesamte Plot
sinkt an Niveau durch die Hauptprotagonisten Katrin
Sandmann. Sie ist nervend, dumm und einfältig. An
manchen Stellen würde der ein oder andere Leser sie
gerne höchstpersönlich killen. Viel zu wenig kommt die
Presse durch Manfred Kabritzky zum Einsatz, der in seinen
kurzen Szenen einen positiven Eindruck hinterlässt. Fazit:
Morde an historischen Orten völlig verpatzt durch
Hauptprotagonistinzur Geschichte:
Fotografin Katrin Sandmann trifft sich mit Marc Simons in
einem Lokal um ein neues Düsseldorf-Projekt zu
besprechen. In der Hoffnung damit wieder ins Berufsleben
zurückzufinden macht sie sich auf den Heimweg. - Am nächsten
Morgen begibt sie sich mit ihrem Lebensgefährten Manfred
Kabritzky, der für den Morgenkurier arbeitet zu einem
Tatort im Rheinpark. Dort wurde das Ehepaar Kassnitz erhängt
aufgefunden. Am Tatort ist auch Kriminalhauptkommissar
Klaus Halverstett und seine Partnerin Rita Schmitt. Unter
Tatverdacht gerät der Ex-Freund Hofleitner. Auch Katrins
Freundin Roberta ist bestürzt, dass die beliebte
Erzieherin so grausam sterben musste. Von ihr erfährt
Katrin auch, dass am Tatort früher ein Galgen stand. -
Trotz vieler Rückschläge ist Katrins Neugierde nicht
gesunken und gerne würde sie auch als Detektivin
arbeiten. Deshalb übernimmt sie den Auftrag einer
Nachbarin einen Hund zu suchen. Und diese Suche führt
sie direkt zum Haus der Opfer, und hier erkundigt sie
sich nicht nur nach dem Hund, sondern auch nach Merkwürdigkeiten
in der Todesnacht. Katrin findet das zweite Opfer und
wieder ist es ein Platz an dem früher ein Galgen stand.
Es gruselt in Düsseldorf und jeder fragt sich, ob er der
nächste ist. Doch nach dem dritten Mord wird klar, es
gibt zwischen den Opfern eine Verbindung. Eine
Polizeiakte bringt es an den Tag... doch damit ist die
Gefahr nicht vorrüber...
(15.03.09) ***
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Wintermärchen
(erschienen Nov. 06 - Gmeiner Verlag - 226
S - ISBN 3899777130 / 9,90 )Ein plötzlicher
Wintereinbruch stürzt das Rheinland ins Chaos.
Ausgerechnet an diesem Nachmittag gelingt Mario Brindi
die Flucht aus der Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie in Viersen-Süchteln. Er hat acht Frauen
entführt und brutal gequält. Am gleichen Abend
verschwindet die Fotografin Katrin Sandmann spurlos. Sie
wurde zuletzt in einem Parkhaus in der Düsseldorfer
Altstadt gesehen. Was ist geschehen? Hat Brindi sich
bereits sein neuntes Opfer gesucht? Ist Katrin in seiner
Gewalt? Die Polizei glaubt nicht an einen Zusammenhang
zwischen den beiden Ereignissen. Doch dann entdeckt ein
Spaziergänger im Wald die grauenvoll zugerichtete Leiche
einer jungen Frau ...
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Anmerkung:
Für die Autorin Sabine Klewe fällt die Klappe zum
dritten Mal beim Gmeiner Verlag und die Leser dürfen
sich auf eine neue spannende Geschichte freuen. Der Plot
ist stark psychologisch aufgebaut, hat jede Menge Fallen
und nicht alles was glänzt ist Gold. Ihre bereits bewährten
Hauptprotagonisten bestechen erneut durch viel Einsatz,
gute Kombinationsgabe und flotte Handlungsweise. Fazit:
Schneechoas im Rheinland mit Mörderjagd. Empfehlenswert!zur Geschichte:
Katrin Sandmann, Fotografin und Detektivin ist mir ihrer
Freundin Roberta unterwegs um Weihnachtseinkäufe zu
erledigen. Für sie das eine willkommene Abwechslung.
Seit 2 Wochen hat sich bei ihrem Freund Manfred
Kabritzky, Journalist eine ehemalige Studienfreundin
eingenistet und das führt zu Spannungen. Bepackt mit
Einkaufstüten betreten die Frauen ein Cafe und dort
findet sich ein hilfsbereiter Mann, der den verloren
gegangenen Handschuh von Katrin findet. Anschließend
trennen sich die Frauen im Parkhaus. Dort wird Katrin
erneut von dem freundlichen Mann angesprochen und gegen
alle Vernunft nimmt sie ihn mit, denn sein Auto springt
nicht an und er hat einen wichtigen Termin. - Zur
gleichen Zeit gelingt dem Verbrecher Mario Brindi die
Flucht aus einer Klinik. Umgehend werden die Behörden
eingeschaltet. Die freie Journalistin Dagmar Ulzcin ist
an diesem Nachmittag nicht bei der Sache in der
Redaktionsbesprechung. Zum einen breitet sich das
Schneechaos immer mehr aus und zum anderen wartet sie auf
eine dringende Nachricht. Ob alles geklappt hat? - Am
Abend erhält Manfred von Katrin eine SMS mit dem Inhalt,
dass sie Abstand braucht und übers Wochenende verreist
ist. Er ist sauer, doch bereits am nächsten Tag kommen
ihm Zweifel. War die Nachricht wirklich von Katrin? Er fährt
zu Roberta und gemeinsam mit ihr in Katrins Wohnung. Doch
würde sie ihren Kater wirklich unversorgt zurücklassen?
Keine Kleidung mitnehmen? Und wo sind die Einkäufe vom
Vortag? Rätsel über Rätsel. Manfred gibt eine
Vermisstenanzeige auf, doch die Beamten stehen alle unter
Druck wegen Mario Brindi... nun muß Manfred selbst
ermitteln und wendet nicht immer die freundlichsten
Mittel an... dann wird eine Leiche im Wald gefunden...
weiblich...
(30.11.06) ****
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Kinderspiel (Düsseldorf-Krimi)
(erscheint Juli 05 - Gmeiner Verlag - 229
S - ISBN 3-89977-653-4 / 9.90 EUR)Fast zeitgleich
werden in Düsseldorf zwei Leichen gefunden.
Anwaltsgattin Claudia Heinrich beging offensichtlich
Selbstmord und Bierbrauer Andreas Schäfer hatte einen
tragischen Arbeitsunfall. Nichts deutet darauf hin, dass
es zwischen den beiden Vorfällen einen Zusammenhang
geben könnte.
Dann aber stirbt noch jemand. Und diesmal ist es
eindeutig Mord. Haben die drei Todesfälle womöglich
doch etwas miteinander zu tun? Ist es bloß ein Zufall,
dass alle drei Opfer erstickt sind oder treibt in Düsseldorf
ein wahnsinniger Serienmörder sein Unwesen?
Amateurdetektivin Katrin Sandmann begibt sich wieder auf
Spurensuche, und ihre Ermittlungen führen sie zurück in
das Jahr 1977 und zu einem grauenvollen Verbrechen, das
nie gesühnt wurde
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Anmerkung:
Erneut beweist die Autorin dass sie in der Lage ist dem
Leser eine rundum verwirrende, spannende und dramatische
Story zu liefern. Dabei sollte sich der Leser nicht mit
der Autorin messen und glauben, dass sich der Täter
schnell ermitteln lässt, oder das Motiv auf der Straße
zu finden ist. Nein, die Autorin verschleiert vieles vor
den Augen der Leser und bringt ihre Protagonisten dazu
wie Schatten durch die Seiten zu wandeln. Natürlich präsentiert
die Autorin am Ende einen Täter, doch bis dahin ist es
ein weiter weg. Fazit:
Mörderische Krimijagd in Düsseldorf. zur Geschichte:
Katrin Sandmann, Fotografin und Manfred Kabritzky,
Journalist sind seit dem letzten Fall ein Paar. Gerade frühstücken
sie in der Wohnung von Manfred, als sich für Manfred
eine neue Reportage ergibt. Die Anwaltsgattin Claudia
Heinrich hat Selbstmord begangen. Auch für Katrin ein
Schock, sind doch die Familien seit Jahren befreundet. -
Hauptkommissar Klaus Halverstett gibt dem Journaltisten
kurz wieder, was er in Erfahrung gebracht hat. Alles
deutet auf Selbstmord. Die Tote war seit Jahren
depressiv, nahm Tabletten und schien die Lesereise ihres
Mannes für ihren Suzid genutzt zu haben. Dennoch gibt es
für den Kommissar einen wunden Punkt: Eine Plastiktüte
um den Kopf der Toten, die von einem holländischen
Supermarkt stammt. - Zur gleichen Zeit ist Katrin
Sandmann unterwegs in der Altstadt. Für einen Prospekt
soll sie Fotos fertigen von einer alteingesessenen
Brauerei. Um sich ein Bild zu machen ist sie mit dem
Braumeister Andreas Schäfer verabredet. Leider wird
daraus nichts, denn der Brauer liegt tot im Gärbottich.
Ein Unfall. - Die Obduktionen ergeben keinen
einwandfreien Selbstmord oder Unfall, zumal die
Anwaltsgattin schwanger war. Hauptkommissar Haverstett
weiß nun nicht, ob er es mit Mord oder nicht zu tun hat,
dennoch läßt ihm der Staatsanwalt keine Ruhe. - Katrins
beste Freundin Roberta Wickert ist mit ihrem Mann und den
3 Kindern vor kurzem aufs Land gezogen. Die Umstellung
ist schwierig, Roberta ist viel allein auf sich gestellt,
denn Peter Wickert muss oft lange arbeiten. - Peter
Wickert begibt sich auf ein geheimnisvolles Treffen in
der Altstadt und am nächsten Tag ist Roberta fort. Sie
unterstellt ihrem Mann eine Affäre und zieht mit Sack
und Pack und drei Kindern zu Katrin. Das Leben wird
unruhig und laut und der Fall immer heikler... eine
dritte Leiche... Erst das Schmuckkästchen der Toten
Claudia Heinrich führt sie ein Stück weiter, weiter in
die Kindheit...
(01.10.05) ****
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Schattenriss
(erscheint Aug. 04 - Gmeiner Verlag - 227
S - ISBN 3-89977-617-8 / 9,90 )Als die Leiche
der Schülerin Tamara Arnold mit aufgeschnittenen
Pulsadern auf dem Düsseldorfer Südfriedhof gefunden
wird, sieht zunächst alles nach einem gewöhnlichen
Selbstmord aus. Schon bald tauchen jedoch ungeklärte
Fragen auf: Wer ist der Mann, mit dem Tamara kurz vor
ihrem Tod zusammen war? Warum ist der Körper des jungen
Mädchens mit Striemen und Schnittwunden übersät? Und
was hat die Engelsstatue damit zu tun, die auf rätselhafte
Weise vom Tatort verschwunden ist? Die junge Fotografin
Katrin Sandmann, durch einen Zufall in die Ereignisse
verstrickt, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und gerät
schon bald in ein Dickicht aus zerbrochenen Beziehungen,
dunklen Geheimnissen und brutaler Gewalt.
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Anmerkung:
Der Debütkrimi der Autorin muss als gelungen bezeichnet
werden. Sie schreibt flott, flüssig und sehr
unterhaltsam ihre Kriminalgeschichte. Ihre
Hauptprotagonisten wirken keinesfalls wie Statisten, doch
fehlt ihnen tiefere Charakteristik. Am besten gelungen
ist ihr die Person Katrin Sandmann, die tiefe Gefühle
zeigen kann, Angst und doch Mut aufbringt Ziele zu
erreichen. An die Person Manfred Kabritzky habe ich nur
die Erinnerung, dass er von der schnellen Truppe ist.
Seine Auftritte, ob auf dem Präsidium, in Katrins
Wohnung oder auf dem Friedhof sind kurze Episoden ohne
dass der Leser spürt, welche Art von Mensch er hier
begegnet. Gut versteckt hat die Autorin ihren Mörder,
dessen Identität und Motive erst am Ende zur Sprache
kommen. Somit bleibt die Spannung erhalten. Fazit:
Spannende Mörderjagd!Hinweis: Wörter
die mit VER beginnen fangen oftmals mit RIT an.
Lektorfehler.
zur
Geschichte:
Katrin Sandmann, selbstständige Fotografin ist noch spät
auf dem Südfriedhof. Ihr letztes Bild ist ein Grab mit
einem Engel. - Am nächsten Tag hört sie in den
Regionalnachrichten, dass eine 16 jährige auf dem Südfriedhof
getötet wurde. Sie sieht das Bild vom Grab, aber der
Engel fehlt. - Für Hauptkommissar Klaus Halverstett und
Kollegin Schmitt sieht alles nach einem Selbstmord aus.
Die tote, Tamara Arnold hat sich die Pulsadern
aufgeschnitten. Katrin fährt ebenfalls zur Polizei, denn
sie glaubt, dass er Foto mit dem Engel eine Sentation ist.
Doch sie wird schon bald ernüchtert. Beim Hinausgehen
hat sie einen Zusammenstoss mit dem Journalisten Manfred
Kabritzky vom Morgenkurier. Statt einer Entschuldigung,
folgt ein breites Grinsen und eine schnelle Einladung.
Katrin wendet sich ab und geht hinaus. Dort sieht sie ein
Ehepaar und spürt, das die beiden Hilfe benötigen. Vor
ihr sitzen Dieter und Sylvia Arnold, die gerade ihre
Tochter identifiziert haben. Katrin bringt sie nach Hause
und wird in die Wohnung gebeten. Sie findet Kontakt zu
den Eltern und versucht selbst zu recherchieren, warum
sich das Mädchen umgebracht haben sollte. Das diese
Suche nicht gefahrlos ist bekommt sie bald am eigenen
Leib zu spüren...
(14.08.04) ***
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