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Die Stunde der Zikaden
(Juli 09 - Wunderlich Verlag - 400 S. -
ISBN 978-3463405513 / 19,90 )Laura Gottberg
und Commissario Guerrini verbringen ihren ersten
gemeinsamen Urlaub im noblen Resort "Il Bosco"
an der toskanischen Küste. Aber die Idylle hat schnell
ein Ende, als Laura morgens beim Baden eine höchst
unangenehme Erfahrung macht: Sie stößt im Meer mit
einer Leiche zusammen. Guerrini will mit dem Vorfall
nichts zu tun haben, schließlich sind sie im Urlaub.
Doch nachdem der Tote auf mysteriöse Weise verschwindet
udn einer der Wächter des Resorts ermordet wird, können
Laura und Guerrini die Sache nicht mehr ignorieren. Die
komplizierten und gefährlichen Ermittlungen, die von der
Polizei ihres Urlaubsortes nicht gerade unterstützt
werden, führen sie zu seltsamen Persönlichkeiten,
darunter auch ein alter Bekannter ...
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Anmerkung:
Autorin Felictas Mayall nimmt ihre Leserschaft mit in die
Toskana, direkt ans Meer. Hier wird Sonne getankt, Natur
geatmet, aber das Verbrechen macht vor ihren bekannten
Hauptprotagonisten nicht halt. Es sollte eine Zeit des
besseren Kennenlernens werden, und dann wird es für
Angelo eine Reise in die Vergangenheit und immer wieder
hinterfragt er das Verhältnis zu seinem Vater und dessen
Geschäfte. War seine Familie in eine Abhängigkeit
geraten und warum endeten die Urlaube in diesem Paradies
zu plötzlich? Nicht immer ist ihm Laura eine Hilfe, doch
die Liebe zu dieser Frau ist stärker. Fazit:
Ein romantischer Urlaub mit Dämonen der Vergangenheit
Empfehlenswert!zur Geschichte:
Kommissarin Laura Gottwald und Commissario Angelo
Guerrini verbringen zwei Wochen Urlaub am Meer. Laura ist
begeistert vom Haus, von dem kleinen Paradies und ist
schon früh am Morgen auf. Sie geht zum Strand und zieht
einen toten Afrikaner an Land, dem eine Hand abgetrennt
wurde. Der Commissario behält die Ruhe. Er ist in Urlaub
und erst wird gefrühstückt. Danach ist die Leiche fort
und Laura wütend. - Angelo fühlt sich mehr und mehr an
seine Kindheit erinnert und dazu gehört auch der
Hausbesitzer und Geschäftsfreund seines Vater, Conte
Enrico di Colalto. Er kommt um eine Einladung zum Essen
zu überbringen und erkundigt sich bei seinen Gästen, ob
sie sich nicht zu sehr gestört fühlen von den
Ereignissen der Nacht. Direkt an der Schranke war ein
Baum auf ein Fahrzeug gekippt, der Fahrer wurde schwer
verletzt. - Wirklich in Aufregung, fast schon in einem
Ausnahmezustand befindet sich der Wärter Orecchio. Er
hatte von ein paar schnellen Euros geträumt und nun hat
er jede Menge Päckchen und weiß nicht, welche Besitzer
sich bei ihm melden. Er plant seine Flucht nachdem er den
Inhalt genauer untersucht hat und verschwindet
schlagartig von der Bildfläche. Jetzt muss der
Commissario doch ermitteln, denn die Mutter und ein
Freund geben keine Ruhe. Mit Laura fährt Orte an,
spricht mit Menschen, kann sicher aber keinen Reim darauf
machen. In die Häuser wird eingebrochen und so lernen
sie die Schweizer und einen weiteren Deutschen kennen,
nur der alte Schriftsteller der immer in der Anlage lebt
bleibt für sich. Es brodelt, es ist etwas im Busch und
plötzlich taucht wieder der Händler auf, von dem Laura
etwas gekauft hat. Ein Undercover-Ermittler. Es wird
heiß... wohin führen die Spuren... eine quergestellte
Zugmaschine kostet sie in der Nacht fast Leben...
(23.09.09) ****
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Wolfstod (München - Toskana)
(erscheint März 07 - Kindler Verlag - 398 S -
ISBN 978 3463405100 / 19,90 )Wolf Altlander ist tot.
Der erfolgreiche deutsche Schriftsteller wird in seiner
Villa südlich von Siena leblos aufgefunden. Neben der
Leiche entdeckt Commissario Cuerrini ein Behältnis mit
Lachgas. Ist Altlander tatsächlich an einer Überdosis
gestroben? Welche Rolle spielt sein Liebhaber, der
wesentlich jüngere, bildhübsche Enzo? Warum ist
offenbar niemand außer der Malerin Elsa betrübt über
Altlanders Tod? Und weshalb sieht der Commissario
plötzlich überall Chinesen? - Guerrini fordert die
Münchner Kommissarin Laura Gottberg als Ermittlungshilfe
an - nicht ohne private Hintergedanken. Doch auch bei
diesem Zusammentreffen verläuft nicht alles so, wie er
es sich vorgestellt hat...
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Anmerkung:
Die Autorin Felicitas Mayall nimmt den Leser mit auf eine
große Bühne und lässt hier vor allem schwere Gefühle
auftragen. Der eigentliche Fall, der gar nicht so
kompliziert ist, gerät dadurch oftmals weit in den
Hintergrund. In diesem Buch schweift die Autorin viel ab,
bringt jede Menge Liebeseinlagen, die aber am Ende zu
keinem Ergebnis führen. Der Fall löst sich am Ende fast
von alleine und lässt widerum auch viele Fragen offen. Fazit:
sehr gefühlvoller Krimizur Geschichte:
Commissario angelo guerrini unternimmt eine Radtour. In
dem Garten einer Villa entdeckt er Chinesen, die eifrig
bei der Gartenarbeit sind und macht sich darüber seine
Gedanken. durch seinen Sergente Tommasini bringt er in
Erfahrung, dass diese Villa Paolo Montelle, einem
Textilfabrikaten gehört. Der Name sagt Guerrrini etwas
aus seiner Schulzeit, doch müsste sich diese Person dann
um 360 Grad gedreht haben. - Leichenfund im anwesen
Wasteland. Elsa Michelangeli, Malerin und Freundin von
Giorgio Altlander, findet selbigen tot in seinem
Arbeitszimmer auf. Umgehend erscheint die Spurensicherung,
Staatsanwalt und Doktor. Giorgio Altlander, ein
erfolgreicher Schriftsteller, arbeitete unter Lachgas.
Wahrscheinlich liegt ein Selbstmord vor. Doch Freund und
Bekannte des Autors sind anderer Meinung. Gerade wäre
der Schriftsteller an einer Enthüllungsgeschichte dran
gewesen. Auch Lebensgefährte Enzo Leone kann sich den
Tod des Freundes nicht als Selbstmord erklären. Dennoch
spürt Guerrini von Anfang an, dass die meisten Menschen
ihm nicht die Wahrheit sagen. Er bittet um Amtshilfe in
München und Laura Gottwald kommt mit ihrem Vater.
Während Freund Leone nach Florenz flieht vor Angst, wird
Elsa von einem schwarzen Geländewagen schwer verletzt.
Ihr Haus wird durchsucht. Es fehlt der Laptop des
Schriftstellers und hier beginnen Laura und Angelo mit
ihren Ermittlungen, die sie selbst in Gefahr bringen.
Chinesen, Schnellfeuergewehre und schwarze Autos sind
miteinander verbunden...
(26.03.07) ****
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Die Löwin aus Cinque Terre
(erschienen März 06 - Kindler Verlag - 410 S -
ISBN 3463404850 / 19,90 )In München ist es
Frühling geworden. Für die 18-jährige Valeria Cabun,
eine temperamentvolle Italienerin aus Cinque Terre, war
es der letzte. Das Mädchen, das als Au-pair bei einem
Schwabinger Ärztepaar arbeitete, wird im Hinterhof eines
Mietshauses tot aufgefunden. Offenbar hat sie sich aus
dem Fenster in den Tod gestürzt. Aber war es wirklich
Selbstmord? Kommissarin Laura Gottberg bezweifelt es. -
Auch in ihrem Privatleben geht es drunter und drüber:
Bei ihren türkischen Nachbarn findet ein Familiendrama
statt, und Angelo Guerrini kündigt für die Ostertage
seinen Besuch an. Als Laura ihren Kindern endlich von dem
neuen Mann in ihrem Leben erzählt, hängt der Haussegen
schief. - So reist sie kurz entschlossen mit Angelo nach
Riomaggiore, um mit Valerias Familie zu sprechen. Die
Cabuns unterhalten dort ein weit verzweigtes Unternehmen
aus Zimmervermietung, Andenkenladen, Weingeschäft und
Pizzeria. Laura und ihr italienischer Kollege werden
alles andere als herzlich empfangen. Einzig die
Großmutter ist bereit, mit Laura zu sprechen. hat die
Geschichte, die sie der Kommissarin erzählt, am Ende
etwas mit Valerias Tod in München zu tun?
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Anmerkung:
Die Autorin erzählt dem Leser eine überaus spannende
Geschichte, die sich nicht nur auf einen Selbstmord/Mord
beschränkt. Sehr tief läßt sie ihre Leserschaft in die
privaten Verhältnisse ihrer Hauptprotagonistin schauen
und somit erlebt der Leser Familie, Streß und Romantik.
Das Buch lädt über weite Strecken zum Träumen ein und
die hohe Erzählkunst der Autorin führt den Leser immer
wieder sanft zurück in die kriminalistischen Ereignisse.
Fazit: Romantik
und Krimi in einem Buch. Wunderschön der Abstecher nach
Italien. Sehr empfehlenswert!zur Geschichte:
Hauptkommissarin Laura Gottberg von der Kripo München -
Mutter von 2 Kinder, alleinerziehend und Kollege Peter
Baumann werden in den Hinterhof eines Hauses gerufen.
Hier liegt eine Tote, ohne Papiere, ohne Tasche. Ein
Selbstmord aus dem geöffneten Fenster? Ein getarnter
Mord? Die Beamten und Spurensicherer stehen vor einem
Rätsel. Laura Gottberg spürt dass die Tote eine andere
Nationalität hat. - Kurz darauf meldet Frau Dr. Denner
ihr Aupair-Mädchen Valeria Cabun als vermisst. Und nun
hat die Tote einen Namen. Ihr Zimmer wurde durchwühlt.
Wonach wurde gesucht. Und Laura Gottwald hat von dem
Ehepaar Denner einen unguten Eindruck. - In Italien wird
die Familie Cabun verständigt und macht sich auf den Weg
nach München. Im Zusammenhang mit der Toten stoßen die
Ermittler auf ihren Afrikanischen Freund Roberto Malenge.
War die Tote schwanger von ihm? - Laura Gottwald plagen
nicht nur die Sorgen an ihrem aktuellen Fall. Auch in
ihrem Haus gibt es eine neue türkische Tragödie und das
ruft sogar ihren Ex-Mann auf den Plan, worüber sich die
Kinder sehr freuen. Gerade in einem Moment, wo Laura
endlich von ihrer Beziehung zu dem italienischen
Commissario Angelo Guerrini erzählen wollte. Somit ist
die Stimmung nicht besonders, als er anreist. Die Kinder
verziehen sich sofort zum Vater und Laura ergreift mit
Angelo die Flucht. Sie besuchen die Familie Cabun und
stoßen auf eine Mauer des Schweigens und geraten selbst
in Gefahr...
(29.04.06) *****
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Wie
Krähen im Nebel
(erscheint Jan. 05 - Kindler Verlag - 448 S -
ISBN 3463404516 / 19,90 )Nebel liegt schwer über
München. Das trüber Novemberwetter passt genau zu Laura
Gottbers Gemütslage. Denn die Beziehung zu dem
sympathischen Commissario aus Siena, die so unbeschwert
in der Toskana begann, scheint seltsam entrückt. Das
geplante Wiedersehen an Silvester in Venedig ist da ein
ferner Trost. - Im Eurocity aus Rom finden zwei
Putzfrauen die Leiche einer jungen Unbekannten. Niemand
scheint sie zu vermissen, auch ihr Gepäck ist
unauffindbar. Der bewusstlose jungen Mann, der kurz
darauf auf den Gleisen vor dem Münchner Hauptbahnhof
gefunden wird, gibt der Kommissarin ebenfalls Rätsel auf.
Wie die Frau hat er keine Papiere bei sich. Als er nach
ein paar Tagen aus dem Koma erwacht, kann er sich an
nichts erinnern. die Ärzte tippen auf globale amnesie.
Wie im Nebel tasten sich Laura Gottberg und ihr Kollege
Baumann durch den mysteriösen Fall. Erst eine junge Frau
führt sie auf die richtige Fährte: Es geht um
Menschenhandel, und Spuren führen nach Italien.
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Anmerkung:
Die Autorin schreibt einen sanften, einschmeichelnden
Kriminalroman. Durch eine fundierte Story und starken
Hauptprotagonisten mit wechselnden Schauplätzen zwischen
München und Florenz gelingt es ihr den Leser in den Bann
zu ziehen. Durch die ausgewogene Erzählung kommt nichts
zu kurz. Spannung, Ermittlungsarbeit, Liebe und Gefühle
finden in diesem Buch ihren Raum ohne aufdringlich zu
wirken. Die Autorin gibt dem Leser das Gefühl, dass
Entscheidungen menschlich getroffen werden und nicht
Verfolgung um jeden Preis. Fazit:
Spannender Plot mit viel Geühl. Empfehlenswert!zur Geschichte:
Mit mehrstündiger Verspätung kommt der Eurocity aus Rom
in München an. Während der Zug gereinigt werden und die
zwei Putzfrauen Sefika Ada und Rosl Meier auf der
Behindertentoilette ein weibliche Leiche entdecken,
stolpert Rangierer Stefan Brunner im Nebel über einen
leblosen Körper. Unter Einsatz seines Lebens zieht er
die Person von den Gleisen. - Während die Polizei und
Notarztwagen zu Stefan Brunner und die andere Person
eilen, verlassen die Putzfrauen schnell den Wagen. Sie
sind beide illegal beschäftigt. Von einer Telefonzelle
aus ruft Rosl Meier die Polizei an. - Hauptkommissarin
Laura Gottberg erreicht den Tatort in den frühen
Morgenstunden. Die Frau wurde erschossen, hat keine
Papiere bei sich und ihr Gesicht zeigt einen erstaunten
Ausdruck. Das sind die ersten Ergebnisse vom Gerichtsarzt
Dr. Reiss und der Spurensicherung, Andreas Havel. Auch
Kommissar Peter Baumann erscheint am Tatort. Beide
Kommissare hören von dem verunglückten Rangierer und
der zweiten Person, machen sich aber nicht die Mühe sich
dort umzuschauen. Die nächsten Schritte sind, das
Zugpersonal zu verhören, die Reinigungskräfte und
Passagiere ausfindig zu machen. - Ohne weiteren Schlaf
und noch einem kurzen Besuch bei ihren Kindern erscheint
Laura wieder an ihrem Arbeitsplatz. Die Schaffner
Bertolucci und Fabio Castelli können sich an die Tote
erinnern. Sie stieg in Florenz zu mit einem großen
Koffer. Sie könnte eine Prostituierte gewesen sein. - In
der ersten Lagebesprechung geht es auch um die Tote Frau
vor ein paar Wochen in Italien. Außerdem erweist sich
die Reinigungsfirma als dubios. - Baumann besichtigt noch
den 2. Tatort und findet dort eine Waffe. Auf dieser
Waffe sind Fingerabdrücke und genau diese passen zu dem
Mann ohne Gedächtnis im Krankenhaus. Ist das der Täter?
- Dann taucht im Büro von Laura eine Frau ohne Namen auf
und erzählt von ihrer Organisation. Sie helfen Frauen
und Kindern aus den Fängen von Menschenhändlern. Kamen
die Opfer aus dem Bereich Menschenhandel? Kommissar
Baumann ermittel die Putzfrauen... doch können die
wirklich helfen? Die Reise geht nach Florenz. Was wissen
die italienischen Kollegen? Kann Commissario Angelo
Guerrini mit Laura Gottwald Licht in das Dunkel bringen...
es wird gefährlich...
(25.01.05) ****
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