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Tübinger-Blues (Tübingen)
(Okt. 11 - Oertel + Spörer Verlag - 190 S.
- ISBN-13: 978-3886279616 / 9,95 )n seinem vierten
Kriminalroman schickt Veit Müller seinen Protagonisten,
den Tübinger Journalisten Luka Blum, auf eine emotionale
Achterbahnfahrt. Seine Freundin Nelly reist Hals über
Kopf nach Irland ab, um ihren kranken Vater zu pflegen.
Kurz darauf trifft Luka Blum eine alte Liebe aus
Studientagen wieder. Längst verdrängte Gefühle kommen
zurück. Doch die kurze Romanze wird von einem brutalen
Mord im Schönbuch unterbrochen. Dann stürzt auch noch
ein Mann von der Blauen Brücke in Tübingen in den Tod.
Hatte da jemand nachgeholfen? Und wenn ja, gibt es einen
Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? Luka Blum
beginnt zu recherchieren. Und als ginge es nicht schon
turbulent genug zu, kehrt Nelly nach Tübingen zurück.
Luka Blum hat den Blues - den Tübinger Blues
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Anmerkung:
Autor Veit Müller muss für seinen Hauptprotagonisten (Luka
Blum) keine Überzeugungsarbeit mehr leisten, denn er hat
längst sein Lesepublikum gefunden. Auch diesmal wird es
spannend rund um Tübingen, denn Mord und Verbrechen
beschäftigen den Journalisten. Der Autor lässt seinen
Protagonisten durch Höhen und Tiefen wandern, einen
Bruch in der Liebe und einen in der Freundschaft muss er
verkraften, dennoch behält er die Oberhand. Gut
geschrieben, spannend aufgebaut und am Ende mit einer
Überraschung.Luka Blum muss ein paar Tage auf
Nelly verzichten, die aus familiären Gründen zu ihrer
Familie reisen muss nach Irland. Während dieser Zeit
bekommt er von seinem Chef den Auftrag sich um den
Schönbuch-Mord zu kümmern und seine guten Kontakte zur
Polizei zu nutzen. Als er am Tatort auftaucht ist das
Team um Kommissar Hemmerle nicht begeistert, aber nach
der Irlandsache hat Blum noch etwas gut. Ziemlich schnell
weiß er, dass in dem Wald ein Mann erschlagen wurde,
dessen Identität noch nicht geklärt ist. Unter den
Zuschauern begegnet ihm ein bekanntes Gesicht: seine Ex-Freundin,
die ihn für einen anderen verließ. War das nur Zufall?
Doch schon bald glaubt Luka Blum daran nicht mehr, denn
es gibt weitere Begegnungen und sie scheint auch in den
Fall verwickelt zu sein. Ein Suizid lässt Blum nicht zur
Ruhe kommen und dann kommt Hilfe durch eine
Staatsanwältin. Sie erkennt in dem Opfer einen
Heiratsschwindler und Betrüger. Hat sich eine der Frauen
gerächt? Luka Blum folgt allen Spuren, immer tiefer
dringt er in das Privatleben seiner früheren Freundin
ein und wird fast Opfer eines Anschlages...
Fazit:
spannend und überraschend. Empfehlenswert!
(05.06.12) ****
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Flucht im Neckartal (Irland-Tübingen)
(Juni 10 - Oertel + Spörer Verlag - 187 S.
- ISBN-13: 978-3886274475 / 9,95 )Der Tübinger
Journalist Luka Blum ist mit seiner Freundin Nelly für
ein paar Tage nach Irland. Was zur Festigung ihrer
Beziehung beitragen sollte, endet in einer Katastrophe.Luka
Blum gerät in der Kleinstadt Clifden in einen
Banküberfall und tötet in Notwehr einen der Räuber.
Weil der Täter Mitglied einer Splittergruppe der IRA war,
fürchtet Luka Blum nun die Rache der Terroristen. Hals
über Kopf flieht er aus Irland, um zu Hause gleich in
noch größeren Schwierigkeiten zu landen. Als Luka Blum
einem Freund einen Gefallen tun möchte, findet er in
einer Wohnung in Pliezhausen eine Leiche. Die Polizei
überrascht Luka Blum bei dem Ermordeten und glaubt, den
Täter auf frischer Tat gestellt zu haben. Er wird
festgenommen. Auf dem Weg ins Untersuchungsgefängnis
passiert allerdings ein Unfall - oder war es gar ein
Anschlag? Luka Blum gelingt die Flucht aus dem
Polizeiauto und er nutzt seine unverhofft wiedergewonnene
Freiheit, um sich auf die Suche nach dem wahren Täter zu
machen.
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Anmerkung:
Autor Veit Müller hat einen Krimi geschrieben, der einen
rasanten Auftakt hat, obwohl der Leser dieses noch nicht
einsortieren kann. Zwischen Irland und Deutschland
entwickelt sich die Story und die bereits bekannte
Hauptfigur, Luka Blum, agiert auf allen Ebenen. Der
gesamte Plot lebt von viel Action, sehr brutalen
Verbrechen, wird aber am Ende zu undurchsichtig. Weniger
ist oft mehr.Luka Blum gerät in Irland in
einen Banküberfall, wobei ein Wachmann erschossen wird.
- Zur gleichen Zeit suche Frank McCann Ciaran, der zur
Organisation Irlands Unabhängigkeit gehört. Ciaran am
Überfall beteiligt und McCann will dafür Rache nehmen.
Nelly, Freundin von Luke, hat Angst um ihn. Sie kannte
Ciaran Daly aus Kindertagen. Wird sich jemand an ihm
rächen? Sie bleibt in Irland um Informationen einzuholen,
während Luka endlich Irland nach vielen Verhören
verlassen darf. Auf dem Weg zum Flughafen hat er einen
Unfall, Bremsen versagen. Jetzt weiß auch er, wie
gefährlich sein Aufenthalt in Irland ist. Endlich landet
er in Stuttgart und wird dort gleich wieder zur Polizei
gebeten und von Hauptkommissar Hemmerle verhört. Dort
erfährt er auch, das Nelly von der Polizei gesucht wird.
Er selbst erhält nur einen Anruf, alles okay. Nachdem
Luka ungebetenen Besuch in seiner Wohnung hatte, taucht
er ab und ermittelt aus dem Untergrund was in Irland
wirklich passiert ist und welche Leute ihn verfolgen.
Doch schon bei seinen ersten Schritten stolpert er über
eine Leiche und wird verhaftet...
Fazit.
Verbrechen frei Haus mit viel Action!
(14.12.10) ***+
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Zwischen
den Zeilen lauert der Tod (Tübingen)
(Sept. 06 - Oertel+Spörer Verlag - 176 S - ISBN
3886272451 / 9,95 )Lokaljournalist Luka Blum versucht sich
als Schriftsteller. Doch diese Entscheidung hat tödliche
Folgen. - Alles, was er in seinem Kriminalroman schreibt,
passiert plötzlich in Wirklichkeit. Erst wird eine Frau
brutal ermordet, dann kommt Vanessa, eine Freundin Luka
Blums, bei einem Überfall fast ums Leben. - Mithilfe von
Nelly, einer hübschen, sommersprossigen Irin, der Blum
in einem irischen Pub in Tübingen begegnet ist, macht
sich der Lokalreporter auf die Suche nach dem
hinterhältigen Mörder. Eine heiße Spur führt nach
Reutlingen und geradwegs in das nächste (lebens)gefährliche
Abenteuer.
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Anmerkung:
Der Autor hat einen kompakten Krimi geschrieben, der sich
auch sehr interessant liest. Allerdings ist gerade der
Einstieg ins Buch für den Leser sehr undurchsichtig. Wer
schrieb den ersten Text? Der Hauptprotagonist oder der
Mörder? Auch während der gesamten weiteren Story gibt
es darüber keinen Aufschluß. Außerdem ist sich der
Autor nie ganz sicher, ob er dem Leser Crime bieten
möchte oder eine Deutsch-Irische-Liebesgeschichte
erzählen. Obwohl das eine, das andere in einem Plot
nicht ausschließt, überwiegt hier die Liebe. Fazit:
Irische Liebe und Tübinger Mord.zur Geschichte:
Pit Meininger, Literaturprofessor aus Heidelberg besucht
seinen Freund Luka Blum, um ihm bei seinem Erstlingswerk
als Schriftsteller zu helfen. Bislang ist Blum freier
Journalist, zuständig in der Lokalpresse und möchte
sich ein zweites Standbein schaffen. Pit Meininger rät
seinem Freund die Story durch Morde aufzumöbeln. - Am
anderen Morgen erhält er einen Anruf von Micha Becker,
Redakteur beim Lokalblatt. Diesmal lautet der Auftrag
Waldhausen und die Hauptversammlung der Schützen. Außer
den Schützen kümmert er sich noch um seine Story und
schreibt ein weiteres Kapitel und geht dann in den Irish
Pub in Tübingen. Luka hat einen Faible für irland und
dort kann er auch seine heimliche Liebe Nelly bewundern.
- Am nächsten Tag ist in Tübingen ein Mord geschehen.
Einer 24jährigen wurde die Kehle aufgeschlitzt. Luka
stutzt bei der Meldung in der Zeitung und kann sich an
seine geschriebene Story vom Vortag erinnern. Ist das ein
Zufall, dass sich hier die Taten zwischen Fiktion und
Wirklichkeit ähneln? Luka erfährt, dass die Tote Ulrike
ist, die vor ein paar Jahren bei der Zeitung ein Praktium
gemacht hat. - Ohne sich weiter Gedanken zu machen
schreibt Luka wieder etwas für sein Buch. Als er am
nächsten Tag auf dem Weg nach Stuttgart ist bekommt er
einen merkwürdigen Anruf. "Ich habe die Story
weitergeschrieben. Schaue nach Vanessa". Luka läuft
es heiß und kalt den Rücken hinunter und er kann sich
keinen Reim darauf machen. Doch er fährt zu Vanessa und
findet sie halbtot... und am Tatort sind verräterische
Spuren die zu ihm weisen... als sein PC eine neue
Nachricht zeigt, wendet er sich an Nelly... und von da an
ermitteln die beiden auf eigene Faust, auf eigene Gefahr
und kommen der Vergangenheit auf die Spur... ein Artikel
hat den Mörder bewegt und lässt ihn nicht mehr ruhen...
(02.10.06) ***
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Veit Müller (Hrsg.)
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und Umgebung
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