Claudia Rossbacher

Steirerblut (Alpenkrimi)
(Febr. 11 - Gmeiner Verlag - 273 S. - ISBN-13: 978-3839211366 / 9,90 €)

Als Abteilungsinspektorin Sandra Mohr vom LKA in Graz ausgerechnet in die steirische Krakau gerufen wird, um in einem rätselhaften Mordfall zu ermitteln, ist sie alles andere als begeistert. Schließlich hat sie ihrer Heimat nicht ohne Grund vor Jahren den Rücken gekehrt.
Die Suche nach dem Mörder der Journalistin Eva Kovacs, deren nackte, grausam zugerichtete Leiche im Wald aufgefunden wurde, gerät für sie zur Konfrontation mit einer verschworenen Dorfgemeinschaft, aber auch mit der eigenen Vergangenheit ...

  Anmerkung:
Autorin Claudia Rossbacher mixt in ihrem Krimi zwei Inspektoren zusammen (Bergmann und Mohr), die sonst in Wien und Graz eingesetzt sind. Für Inspektorin Mohr geht es zurück in ihre Heimat, der sie schon lange den Rücken gekehrt hatte. Der Leser stösst auf eine verschworene Gemeinschaft und ist oftmals genauso ratlos wie die Ermittler. Zwischen Wahrheit und Lüge ist nur schwer zu unterscheiden und die vielzahl der Protagonisten und Hintergrundgeschichten erschweren die Zusammenhänge von gestern und heute zu erkennen. Ein Krimi für den man Geduld und Muße braucht.

Inspektor Sascha Bergmann und Inspektorin Sandra Mohr werden ins Steirische entsandt. Dort wurde die Leiche von Eva Kovacs gefunden, die im Gasthof übernachtet hatte. Warum war sie nackt? Flucht vor dem Verfolger aus dem Zimmer? Eva Kovacs ist Journalistin. Ermittelte sie in einem brisanten Fall. Ehemann Paul betreibt eine Consulting Firma. Sie könnte ihn erpresst haben, was er jedoch bestreitet. Für Sandra sind Verdächtige schnell gefunden. Zwei Einheimische geraten unter Verdacht. Ein weiterer Mord geschieht und ein Zeuge gerät in Gefahr. Sorgt hier jemand für Gerechtigkeit nach dem Kriegsende?

Fazit: Lesenswert, aber kompliziert

(01.01.12) ***+

   
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© Caren Löwner