Elke Schwab
| Galgentod auf der Teufelsburg (Saarland-Krimi) (Juli 11 - Conte Verlag - 320 S. - ISBN-13: 978-3941657397 / 12,90 ) Ein toter Lehrer
in einem Saarlouiser Gymnasium. In der Aula, vor den
Augen aller Schüler und deren Handykameras. Diskretion
unmöglich. Jürgen Schnur und sein Team stehen vor einem
Fall, der Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert.
Schweigsame Lehrer, störrische Schüler und die
verführerische Mirna erschweren die Ermittlungen. Ein
zweiter Todesfall auf der Teufelsburg erhöht den Druck
auf die Polizisten. Was hat es mit dem unscheinbaren Fred
Recktenwald auf sich, der auf der Teufelsburg als
Fremdenführer arbeitet? |
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| Anmerkung: Auch in diesem Jahr erfreut Elke Schwab ihre Leserschaft mit einem Krimi. Ihr bereits bekanntes Team ermittelt in einem schwierigen Fall, denn: Lehrer sind meist unbeliebt. Doch kommen wirklich Schüler dafür infrage? Ihr bereits bekanntes Ermittlerteam folgt jeden heißen Spur und ist ständig im Einsatz. Wie immer schreibt die Autorin stilsicher, gut verständlich und baut viel Spannung auf. Diese erhält sich bis zur letzten Seite. Der Hausmeister findet einen erhängten Lehrer und vergißt die Schule zu sperren. Schüler lassen ihren Handys freien Lauf und schon bald finden die ersten Aufnahmen ins Internet. Das Ermittler-Team um Jürgen Schnur ist entsetzt. Die Spurenermittlung ist erschwert. Er flucht innerlich, nimmt aber sofort seine Arbeit auf. Doch er trifft auf eine Mauer von Schweigen oder Ahnungslosigkeit. Das kann nicht die Wahrheit sein. Auf der Teufelsburg wird nur wenig später eine tote Lehrerin gefunden. Was haben sie verbrochen und wer schwebt noch in Gefahr. Eine Spur führt zu einer ehemaligen Schülerin, eine weitere zum Fremdenführer der Teufelsburg. Beide verschwinden plötzlich... Fazit: guter Plot mit viel Spannung. Empfehlenswert! (30.12.11) **** |
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| Das Skelett vom Bliesgau (Saarland-Krimi) (Aug. 2010 - Conte Verlag - 300 S. - ISBN-13: 978-3941657144 / 12,90 ) Von wegen Gras drüber gewachsen. Als Anke Deister in der Nähe von Ormesheim im Bliesgau von ihrem Pferd Rondo abgeworfen wird, landet die Kommissarin prompt auf einem Skelett, das nur oberflächlich im harten Waldboden verscharrt war. Die Knochen stammen nicht etwa aus der Keltenzeit, sondern aus den letzten zehn Jahren. War da was? Kullmanns Erinnerung gräbt einen nicht abgeschlossenen Fall ohne Leiche aus. Zwischen Saarlouis und dem Bliesgau, zwischen Saarbrücken und Zweibrücken entspannt sich ein spannendes Rätsel um Identitäten und Verwandtschaften.Mit dem kriminalistischen Personal ihrer vorhergehenden Krimis liefert Schwab wieder einen Fall mit sorgfältig recherchiertem Hintergrund und Spannung bis zur letzten Seite. Zudem gewährt sie dieses Mal einen augenzwinkernden Einblick in die Welt der Saarkrimiautoren. |
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| Anmerkung: Elke Schwab treibt ihr mörderisches Unwesen weiterhin im Saarland. Mit ihren bereits bekannten Protagonisten erzählt sie einen spannenden und gut verständlichen Plot. Sie stiftet viel Verwirrung, lässt ihren Akteuren wenig Zeit zum Luftholen und lässt unscheinbare Kleinigkeiten einfließen. Der Krimi gewinnt mit jeder Seite an Fahrt und spult Verbrechen um Verbrechen ab. Kriminalkommissarin Anke Deister nutzt ihren freien Tag für einen Ausritt. Als ihr Pferd scheut landet sie unsanft auf dem Boden und unter ihr kommt ein Skelett zu Tage. Sie informiert ihr Team und Ornesheim wird zum Tatort. Mit ihrem Ex-Chef spricht sie über das Skelett und der kann sich an einen ungeklärten Vermisstenfall erinnern. Autor Ingo Landry. Ein Ansatzpunkt für die Ermittler. Ins Spiel kommt die Erbin Sonja Fries, die Autorin Sibylle Kriebig und ihre Freundin Antonia Welsch. Gegen den Autor und seinen Freund Matthias Hobelt gab es Plagiatsvorwürfe, die aber nicht bewiesen werden konnte. Übte hier jemand Rache? Fazit: Saarland-Krimi mit viel Flair und Ausstrahlung. Empfehlenswert! (04.11.10) **** |
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| Hetzjagd am Grünen See (Saarbrücken
und Umland) (Sept. 09 - Conte Verlag - 295 S. - ISBN-13: 978-3936950953 / 12,90 ) Die enthauptete Leiche liegt mitten im Forstrevier von Harald Steiner auf dem Oberlimberg. Ursprünglich wollte der ehemalige Leiter eines SEK als Waldhüter von seinem letzten, auf tragische Weise misslungenen Einsatz Abstand gewinnen. Doch die Vergangenheit verfolgt ihn bis in die Tiefen des dichten Dschungels von Wallerfangen: Der Tote war in Steiners letztem Fall ein wichtiger Zeuge. Deshalb hält Kommissar Jürgen Schnur seinen ehemaligen Kollegen für verdächtig. Für Steiner beginnt der Kampf gegen einen unheimlichen Mörder, der mit weiteren Bluttaten den großen Wald zu seinem Spielplatz und ihn selbst zur Marionette macht. Was dann ans Tageslicht kommt, übertrifft alles Erwartete. |
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| Anmerkung: Autorin Elke Schwab ist in der Krimiszene keine Unbekannte mehr. Auch in ihrem neuen Krimi wird sie ihrem Schreibstil gerecht und hat einen spannenden Plot für den Leser entwickelt. Mörderisch geht es zu in Wald- und Seenlandschaft. Um von der Vergangenheit Abstand zu gewinnen wird aus dem Leiter der SEK Harald Steiner ein Waldhüter in einem großen Revier. Sein Haus steht mitten im Wald, Einsamkeit ist angesagt, doch auch Arbeit: seit einigen Monaten sind Wilderer im Revier, immer mal wieder fällt ein Schuss. Durch den Nebel irrt ein Schuss und als er sich auf die Suche macht entdeckt er eine Leiche ohne Kopf. Nur wenig später trifft er auf Kommissar Jürgen Schnur und seine Assisstentin. Es wurde ein Kopf im Wald gefunden. Steiner muss mit zur Kripo nach Saarbrücken und muss sich gegenüber Kommissar Schnur seiner Haut erwähren. Steiner spürt die Vergangenheit, sie holt ihn ein nach 15 Jahren. Sie ist brutal, überraschend und Gefahr lauert überall. Wie kann er sich und seinen behinderten Freund Mickey schützen vor den bösen Mächten im Wald... Der Krimi wechselt ständig die Richtungen, immer neue Motive und viele Verdächtige. Der Leser begibt sich selbst auf die Jagd und muss des öfteren die Richtung wechseln. Spannungsgeladen, aber auch mit traurigen Szenen. Fazit: guter Plot, spannend erzählt. Empfehlenswert! (28.04.10) **** |
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| Angstfalle (Saarbrücken-Krimi) (erschienen Juli 06 - Gmeiner Verlag - 274 S - ISBN 3899776860 / 9,90 ) Norbert Kullmann, Hauptkommissar a.D. aus Saarbrücken, wird unvermittelt in einen neuen Fall verstrickt: Die Friseuse Trixi Reuber, die in Kullmanns direkter Nachbarschaft lebt, wird von einem unheimlichen Stalker belästigt. Alle Versuche, ihn bei der Polizei anzuzeigen, schlagen fehl Trixi wirkt unglaubwürdig, nicht zuletzt deshalb, weil sämtliche Beweisstücke auf mysteriöse Weise verschwinden. Als am Neujahrsmorgen ihre Arbeitskollegin und Freundin Käthe tot in ihrem Keller aufgefunden wird, gerät die junge Frau plötzlich selbst ins Visier der Ermittlungen. Doch die Belästigungen des aufdringlichen Verfolgers hören nicht auf und Trixis Angst wächst |
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| Anmerkung: Erneut lädt die Autorin alle interessierten Leser nach Saarbrücken ein. In einer teilweise winterlichen Landschaft erlebt der Leser einen Psychothriller vom Feinsten. Mit unglaublichen Taten eines Stalkers zieht die Autorin einen roten Faden durch dieses Buch. Die Hauptprotagonisten hat vom ersten Moment an die Sympathien des Lesers, der ihr oftmals gerne hilfreich zur Seite springen würde. Aber, die Autorin hat wie so vielen Protagonisten dieses Buches, auch ihr mehrere Lebenszüge eingehaucht und die zeigen an einigen Stellen keine Skrupel. Dieses Buch lässt den Leser nicht mehr los und er folgt atemlos bis zur letzten Seite. Fazit: Starker psychologischer Aufbau, mit Gruseln und Hysterie. Empfehlenswert! zur Geschichte: (22.01.07) **** |
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| Großeinsatz (erscheint Juli 05 - Gmeiner Verlag - 373 S - ISBN 3-89977-652-6 / 9.90 EUR) Kaum hat
Hauptkommissar Dieter Forseti die Nachfolge von Norbert
Kullmann im Landeskriminalamt Saarbrücken angetreten,
muss er einen rätselhaften Fall bearbeiten. |
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| Anmerkung: Die Autorin bietet mit ihrem Saarbrücken-Krimi ein Verwirrspiel par excellence. Der Leser geht mit den Protagonisten auf Mörderjagd und begibt sich mit ihnen in Gefahr. Atemlos und voller Verspannung verfolgt der Leser in die einzelnen Szenen, die sich in dunklen Kellern, auf glatten Hochhäusern und Arztpraxen abspielen. Ungewöhnlich, aber sicher nicht unvorstellbar ist die schwangere Kommissarin Anke Deister, die trotz des zugeteilen Schreibtischjobs immer wieder in den heißen Szenen zu finden ist. Dabei geht es mehrfach um Leib und Leben für die werdende Mutter. Aber die Autorin hat ihr ganz persönlich einen Schutzengel zu Seite gestellt, so dass der Leser immer wieder aufatmen kann. Erstaunlich auch die Unverträglichkeit des Ermittlungsteams. Zickenalarm an allen Ecken und Enden und ein Hahn im Korb, der um seine Ausstrahlung weiß. Am Ende des Buches bekommt der Leser die Auflösung des Falles, aber auch die Auflösung des Teams. Fazit: Saarbrücken hält den Atem an, wenn Autorin Elke Schwab ihre Mörderjagd beginnt. Empfehlenswert! zur Geschichte: (20.10.05) **** |
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© Caren Löwner