Georg Unterholzner

 

Schlachttage (Bayern Krimi)
(Okt. 07 - Kleiner Krimi Verlag - 253 S - ISBN 978 3981165814 / 10,00 €)

"In unserem Dorf wird anständig gestorben, umgebracht wird hier kleiner", sagte der alte Dorfpfarrer. Kaspar, Max und Inspektor Huber können sich dieser Meinung nicht anschließen. Zu undurchsichtig sind die Umstände des Todes der alten Bäuerin, die von einem einstürzenden Dach erschlagen wurde. Zu viele Leute könnten von einer großen Erbschaft profitieren.

  Anmerkung:
Auch mit seinem zweiten Krimi in Bayrisch und Hochdeutsch fesselt der Autor seine Leser. Die Story ist flott geschrieben, bringt jede Menge verdächtiger Protagonisten hervor und ist nicht ohne Leichen und Gefahren. Seine drei Hauptprotagonisten haben wieder jede Menge Arbeit und Zweifeln teilweise an ihrem eigenen Erfolg.
Fazit: Krimi aus Bayern. Ausgezeichnet!

zur Geschichte:
Während der Pfingstferien weilt Max bei Kaspar. Die Zeit soll zum lernen genutzt werden, denn durch eine Affäre mit einem Mädchen ist Max Versetzung mehr als gefährdet. Er gliedert sich auf dem Bauernhof ein und somit geht er auch mit zur Beerdigung der Schlick-Bäuerin. Gleich nach der Beerdigung fahren die Jungs auf den Schlick-Hof und Max erkennt sofort: Hier hat ein Verbrechen stattgefunden. Kaspar ist entsetzt, hat er doch noch gute Erinnerungen an den letzten Fall und die Gefahr. Doch er will den Freund nicht allein lassen und gemeinsam mit Inspektor Huber gehen sie der Sache auf den Grund. Wer hatte ein Motiv die Bäuerin zu töten? Ihr Sohn Steffl, Tochter und Schwiegersohn, der Metzger oder der Viehhändler? - Ein Feuer bricht aus und nach den Löscharbeiten wird die Leiche von Steffl gefunden. Selbstmord oder Mord?

(14.04.08) ****

   
   
Die Dritte Leich´ (Bayern Krimi)
(Okt. 07- Kleiner Krimi Verlag - 253 S - ISBN 978 3981165807 / 10,00 €)

Wenige Wochen erst Kaspar und Max Internatsschüler im Kloster Heiligenbeuern, da ereignen sich mysteriöse Todesfälle. Kurz nach dem Abt stirbt der Vater eines Mitschülers. Spätestens jetzt wird klar, das hinter den Klostermauern ein Mörder umgeht. Kaspar und Max lassen sich nicht ganz unfreiwillig in die Ermittlungen des Wolfratshauser Inspektors Huber einspannen, der in dem Fall die Chance sieht, seine aufs Abstellgleis geratene Karriere wieder flott zu machen. Bis zur finalen Pointe nimmt die Handlung allerdings mehrmals überraschende Wendungen.


jetzt
erschienen im
Rosenheimer
Verlag
Juni 09
Anmerkung:
Ein Krimi den man in die Hand nimmt und einfach nicht mehr hergibt. Trotz des teilweise bayrischen Dialekts ist die Story gut zu verfolgen und spannend. Mit nur wenigen Protagonisten hat der Autor eine übersichtliche Klostergeschichte geschrieben und so manchem eine dunkle Vergangenheit angedichtet. Nicht jede führt zum Täter, denn der ist wirklich sehr versteckt.
Fazit: Spannende Unterhaltung mit dem Krimi aus Bayern geschrieben in Hochdeutsch und Dialekt.

Zur Geschichte:
Max, Erwin und Kasper treffen nach einem freien Wochenende wieder im Internat in Heiligenbeuren ein. Das Internat ist in einem Kloster und wird von Mönchen geleitet. Der Präfekt der Klasse der Jungs ist Pater Zeno. Während die Jungen in ihren Lehrsaal eilen wünscht er Vater von Erwin umgehend den Abt zu sprechen. Am nächsten Morgen ist der Abt tot. Der Vater von Erwin verschwindet und wird später tot aus dem Fluß geborgen. Die polizeilichen Ermittlungen werden vom Polizist Kurzer geleitet, der max für einen Schwetzer hält. Doch Max ist kein Schwetzer, hat aber den Hang sich gerne als Detektiv zu beweisen. Er überredet seinen Freund Kasper ihm zu helfen nachdem er in Wolfratshausen Herrn Huber von der Kripo kennengelernt hat. Gemeinsam untersuchen sie den Fall und finden im Kloster den ein oder anderen Abgrund. Sogar Gefahr droht...

(14.04.08) ****

   
   
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