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Poppenspäl (Nordfriesland)
(Febr. 09 - Gmeiner Verlag - 469 S. - ISBN
978-3899778007 / 11,90 )Ein Montag, im
September. Im Husumer Schlosspark werden drei Frauen
erschossen. Sie gehören alle zum Organisationsteam des
Pole-Poppenspäler-Festivals, dem großen alljährlichen
Kulturereignis in der Region.
Kommissar Jan Swensen und sein Team ermitteln unter
Hochdruck. Es gibt zu viele Verdächtige und es scheint,
als könnte jeder der Mörder sein ...
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Anmerkung:
Das erste Wort zu diesem Krimi: Kompakt! Der Autor
schreibt ganz großes Theater mit sehr vielen
Protagonisten. Dies bringt viele Verwicklungen, falsche
Spuren, späte Geheimnisse und noch vieles mehr ans
Tageslicht. Dem Autor gelingt es trotzdem übersichtlich
zu schreiben, ausgezeichnet zu formulieren und fast zu
jedem Protagonisten eine kleine private Geschichte zu
erzählen. Gratulation! Der Leser wird von einem
Mordmotiv in das nächste gejagt. Mal ist es die Mafia,
dann ein verlassener Liebhaber, Eifersucht unter Frauen
oder ein Geheimnis aus der Vergangenheit. Jeder könnte
es gewesen sein, und das macht das Lesen dieses Buches
unendlich spannend. Fazit:
bühnenreifer Plot mit viel Flair und Ausstrahlung. Sehr
empfehlenswert!
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Husum habe ich schon oft besucht.
Der
ein oder andere Tatort lässt sich auf den Fotos
wiederfinden.
Viel
Spaß dabei!
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zur
Geschichte:
In Husum stehen die Pole-Poppenspäler-Tage vor der Tür
und die Initiatorinnen sind schon sehr aufgeregt. Noch
sind einige Vorbereitungen zu treffen. Hanna Lechner,
Rektorin, Petra Østed, Steuerberaterin und Ronja Ahrendt,
Krankenschwester erwarten die ersten Puppenspieler.
Obwohl die 3 Damen sich für diese Tage frei genommen
haben, beschäftigen sie auch berufliche und private
Probleme. Bei Hanna gibt es an der Schule einen Verdacht
gegen den Lehrer Florian Werner ein Mädchen belästigt
zu haben. Petra beschäftigt ihre Ehe, aber auch die
Steuerunterlagen der Firma Kraftfutter GmbH. Wurden hier
Geschäfte an der Steuer vorbei getätigt mit einem
russischen Unternehmen? Ronja, Geliebte eines Arztes,
hält nicht viel von Treue, und da sie keine Möglichkeit
sieht, dass er sich scheiden lässt, amüsiert sie sich
mit den Puppenspielern. Sehr zum Ärger ihrer Freundin
Susan Biehl, die als Helferin während dieser Tage tätig
ist. - Hauptkommissar Jan Swensen und sein Team
beschäftigt eine Einbruchserie. Schon mehr als fünfmal
hat der Täter zugeschlagen, während die Opfer noch im
Urlaub waren. Leider gibt es kaum Spuren für die
Ermittler, aber immer mehr Druck von oben. - Maria Teske,
Journalistin führt mit den Puppenspielern interessante
Interviews, um so Einwohner und Gäste auf das Ereignis
vorzubereiten. Auch ein Interview mit dem Star dieser
Tage, Wiktor Semik, ist ihr vergönnt. - Doch dann fallen
in der Nacht im Park Schüsse. 3 Tote Frauen und Husum
und die Pole-Poppenspäler-Tage stehen Kopf. Ein schwerer
Fall für die Ermittler...
(11.08.09) ****+
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Feuermal (Husum-Krimi)
(erschienen Juli 06 - Gmeiner Verlag - 418 S -
ISBN 3899776828 / 9,90 )7. September 2001: Der
Tunesier Habib Hafside wird an seinem Arbeitsplatz in
einer Kieler U-Boot-Werft von seinen Kollegen beleidigt.
Bisher waren die Anfeindungen eher unterschwelliger Art,
jetzt wird er als Fremder in Deutschland öffenlich
beschimpft und belästigt. Kurz darauf wird Hafside auf
offener Straße von mehreren Männern überwältigt, in
ein Auto gezerrt und verschleppt. - Als wenig später
eine abgehackte Hand in das türkische Kulturzentrum in
Husum geworfen wird, beginnt für Kommissar Jan Swensen
ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Terror ist mit
einem Mal zum Greifen nah.
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Anmerkung:
Der Autor nimmt seine Leserschaft auf eine große, weite
Reise mit. Hierfür braucht der Leser einen langen Atem,
ein großartiges Gedächnis und viel Zeit. Aufgrund der
Länge des Buches und der vielen weitschweifenden
Nebenschauplätze verliert das Buch an Spannung. Die
wirkliche Story ist eingebettet in einer vielzahl von
Ereignissen die bereits in den 70er Jahren stattgefunden
haben, aber mit der jetzigen Geschichte wenig bis nichts
gemeinsam. Der Leser wird immer wieder 3 Schritte nach
vorne geschoben, um dann einen Bremsklotz zwischen die
Beine zu bekommen, der ihn 2 Schritte zurück bringt.
Nach 400 Seiten hat der Leser seine Pflicht und
Schuldigkeit getan und auch der Autor hat ein Ende
gefunden, das vieles aber noch lange nicht alles erklärt.
Fazit: Zu lang -
zu tief - zu weit. Spannungsverlust.zur Geschichte:
Kiel: Habib Hafside arbeitet als Schiffbauer und wird an
seinem Arbeitsplatz oftmals gehänselt. Er fühlt sich
einsam und denkt an seine Heimat. Auf dem Heimweg wird er
überfallen und verschleppt. - Husum: Hauptkommissar Jan
Svensen ist gerade aus dem Türkei-Urlaub zurück. Dort
hat er die Anschläge des 11. September erlebt und steht
noch immer unter dem Eindruck der Ereignisse. Und dann
ereilt ihn ein Stück arabische Geschichte in Husum. In
ein türkisches Kulturzentrum wird eine menschliche Hand
geworfen. Die Besucher sind geschockt. Und die Beamten
aus Flensburg (Jean-Claude Colditz und Ralf Pretzer),
sowie die Kollegen aus Husum machen sich an die Arbeit.
Zuerst werden die Vermisstenmeldungen überprüft, dann
die ausländischen Landsleute. Hat der Terror Husum
erreicht? Journalistin Maria Teske wird Zeuge eines
Milzbrandalarm im größten Kaufhaus der Stadt.
Jugendlicher Leichtsinn? In der Nord-Ostsee-Bahn wird die
Leiche von Habib Hafside gefunden... jetzten führen die
Spuren von der Westküste in die Landeshauptstadt Kiel...
doch am meisten fehlt den Ermittlern das Motiv. Einen
ersten Anhaltspunkt finden sie in der Vergangenheit von
Habib. Er wohnte mit 3 weiteren Studenten zusammen... was
ist aus ihnen geworden? Und wo halten sie sich auf?
(27.09.06) ***
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Hätschelkind
(erscheint Febr. 05 - Gmeiner Verlag - 419
S - ISBN 3-89977-623-2 / 9.90 EUR)Im Watt vor St.
Peter Ording wird eine Frauenleiche gefunden, die aber
wieder verschwindet. Gleichzeitig taucht in Husum ein
unbekannter Roman von Theodor Storm auf. Kurz darauf wird
der Vorsitzende der Storm-Gesellschaft mit einem
Herzschuss niedergestreckt und auch ein Journalist lebt
nicht viel länger. Hauptkommissar Jan Swensen,
praktizierender Buddhist, tappt mit seinem Team im
Dunkeln. Erst als er eines Abends erneut den
»Schimmelreiter« liest, kommt er dem Mörder auf die
Spur. Mit buddhistischer Weltsicht, psychologischer
Unterstützung und Computertechnik gelingt es Jan Swensen
Licht ins Dunkel zu bringen ...
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Anmerkung:
Der Autor hat sich für einen Hauptprotagonisten
entschieden, der für die Story und für den Leser viel
Ruhe und Abgeklärtheit ausstrahlt. Dadurch erklärt es
sich, dass es keine rasante Story ist, aber eine
spannende, gutdurchdachte und flüssig geschriebene Husum-Geschichte
rund um Theodor Storm. Der Leser hat die Möglichkeit
sehr früh alle Protagonisten kennen zu lernen. Der Autor
hat interessante Charaktere geschaffen und jede
Persönlichkeit in die Geschichte eingebunden. Sehr lange
tappt der Leser im Dunkeln, denn die vorrätigen Mörder
sterben sprichwörtlich wie die Fliegen an der Wand. Den
getarnten Mörder vor Augen und das Motiv im Hinterkopf
gelangt der Leser ans Ende des Buches. Fazit:
ein spannender Krimi rund um Theodor Storm und Husum.
Empfehlenswert!zur Geschichte:
Mitte November 2000: Ein Fotograf unternimmt vor St.
Peter Ording eine Wattwanderung und entdeckt dort eine
Leiche und Spuren von Reifenabdrücken. Er schießt
Bilder, muss dann aber zurück, denn die Flut kommt. Die
Polizei verständigt er nicht, denn eigentlich ist er
für seine Frau in New York. - Psychologin und Stormfan
Anna Diete hat es geschafft den Hauptkommissar Jan
Swensen zu einer Stormveranstaltung zu schleppen. Doch
die Freude dauert nur kurz. Während Ruppert Wraage noch
seine Behauptung untermauert, dass Storm auch einen Roman
geschrieben hat, wird Swensen telefonisch ins Revier
geholt. Kollege Stephan Mielke hält ihm einen anonymen
Brief mit Fotos einer Leiche entgegen. Am Montag steht
fest, dass die Leiche nicht mehr vor St. Peter Ording ist.
Im Umkreis werden alle Fotoläden abgegrast um einen
Hinweis zu finden, doch leider ohne Erfolg. Ein Foto
erscheint in der Husumer Zeitung und es meldet sich Hajo
Peters. Er ist Inhaber eine Videothek und die Tote, Edda
Herbst, war seine Angestellte. Er wähnte sie in einem
Urlaub und zeigt sich schockiert. Swensen hat ein ungutes
Gefühl bei Peters, kann ihm aber nichts nachweisen. -
Dann kommt Bewegung in den Fall. Eine Spur führt nach
Hamburg, zum Fotografen Sylvester von Wiggenheim, eine
andere zum Krabbenfischer Hinnak Hansen. In seinem Netz
hat sich eine Tote verfangen... Während die Kripo Husum
auf Mördersuche ist, erscheint in Husum eine Sensation.
Hajo Peters hat auf dem Dachboden einen Roman von Storm
gefunden. Sofort eilt Rüdiger Poth von der Husumer
Zeitung zu Peters und auch Herr Wraage ist begeistert. Dr.
Kargel, Historiker und Storm-Kenner soll die Echtheit
prüfen, bevor die Zeitung das Manuskript abdruckt. Doch
der wird im Museum tot aufgefunden...
(24.04.05) ****
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